Stell dir vor, dein iPad steht morgens auf, schaut in den Spiegel und sagt: «Heute will ich mal wie ein Mac aussehen!» Genau das passiert mit iPadOS 19. Apple hat offenbar gemerkt, dass das iPad mit seinen M-Prozessoren zwar ordentlich Muskeln hat, aber immer noch am liebsten im Sandkasten spielt, während der grosse Bruder Mac schon im Büro arbeitet.
Stage Manager: Fenster auf, Fenster zu, Fenster überall
Schon seit iPadOS 16 gibt es den sogenannten Stage Manager. Mit dem kannst du bis zu vier Apps gleichzeitig in frei verschiebbaren und skalierbaren Fenstern auf dem iPad jonglieren – als wärst du ein multitaskingfähiger Zirkusartist. Sogar externe Monitore werden unterstützt, damit du dich endlich wie ein echter Power-User fühlen kannst (zumindest fast).
Doch Apple wäre nicht Apple, wenn sie nicht noch einen draufsetzen würden: Mit iPadOS 19 soll das Multitasking noch «maciger» werden. Mehr Flexibilität, mehr Fenster, mehr Möglichkeiten, dich zu verzetteln – aber immer schön im Apple-Style.
Was bleibt iPad, was wird Mac?
So sehr das iPad jetzt auch mit Fenstern spielt, es bleibt ein iPad:
- Kein echtes macOS. Sorry, Terminal-Fans!
- Der Clamshell-Modus (iPad zugeklappt als Desktop) bleibt ein Traum.
- Mehrere Nutzerkonten? Fehlanzeige. Teilen ist nicht so das Ding vom iPad.
- Touch und Apple Pencil sind weiter die Chefs im Ring – aber Maus und Tastatur dürfen jetzt öfter mitspielen.
Fazit: Das iPad auf Identitätssuche
Mit iPadOS 19 schielt das iPad noch ein bisschen mehr zum Mac rüber und ruft: «Ich kann das auch!» Ob es wirklich ein vollwertiger Laptop-Ersatz wird? Das bleibt abzuwarten. Aber für alle, die schon immer davon geträumt haben, am iPad Fenster zu schieben wie ein Mac-User – euer Traum wird (fast) wahr. Und wer weiß: Vielleicht wacht das iPad eines Tages wirklich als Mac auf. Bis dahin bleibt’s ein ziemlich flexibles, aber immer noch eigenwilliges Tablet.
Persönlich habe ich irgendwann aufgegeben, das iPad als mein Alleskönner zu betrachten. Ich habe wirklich alle Grössen und Varianten durchprobiert – mit Stift, ohne Stift, mit Tastatur, ohne Tastatur. Am Ende bin ich leider immer wieder beim MacBook gelandet. Das hat wenigstens den Vorteil, dass ich kein Fingerverschmieren auf dem Bildschirm habe – es sei denn, ich esse gerade einen Käsekeks und vergesse, dass ich kein iPad vor mir habe.
Disclaimer: Die finalen Features werden erst auf der WWDC 2025 offiziell vorgestellt. Aber die Richtung ist klar: Das iPad will mehr Mac sein – aber bitte mit Stil und ohne sich zu sehr zu verbiegen!
Inspiriert durch das Lesen des folgenden Artikels und den Vorhersagen von Mark Gurman (Apple Prediction Guru von Bloomberg):
https://www.theverge.com/ipad/647793/ipad-ipados-macos-features-windowing-multitasking-stage-manager
